Pfifferling
Cantharellus cibarius (Pilze)
Blumig-fruchtig mit aprikosenartigen Untertönen; tiefes, erdiges Umami; völlig verschieden von Zuchtpilzen.
Um Pfifferling
Der Pfifferling ist ein goldorangefarbener, trompetenförmiger Wildpilz, der weltweit in Laubwäldern vorkommt und seine Hauptsaison im Spätsommer und Herbst hat. Sein Geschmack ist einzigartig blumig-fruchtig (manchmal auch als aprikosenartig beschrieben) mit tiefen, erdigen Untertönen – völlig anders als der von Zuchtpilzen. Pfifferlinge lassen sich trotz zahlreicher Versuche nicht kommerziell anbauen; sie benötigen eine spezifische Mykorrhiza-Symbiose mit Baumwurzeln und die Bedingungen des Waldes. Das macht Pfifferlinge zu einer echten saisonalen Spezialität, die man wild sammelt – der Pazifische Nordwesten der USA, Osteuropa und Skandinavien sind wichtige Sammelgebiete. Die französische Küche verehrt Pfifferlinge (französisch: Girolles) in klassischen Zubereitungen; die skandinavische Küche schätzt sie in Sahnesaucen.
Vielfalt Profil
Gemeinsam Verwendung
- In Butter sautierte Pfifferlinge
- Pfifferlingscremesuppe
- Pfifferlingsomelett
- In der Pfanne mit Schalotten gebraten
- Auf Toast mit Butter
Leitartikel Notizen
Kaufen Sie Pfifferlinge nur von vertrauenswürdigen Sammlern – es gibt giftige Doppelgänger. Braten Sie die Pfifferlinge zunächst fettfrei an, um die Feuchtigkeit zu entziehen; geben Sie dann Butter oder Öl zum Bräunen hinzu.