Rosenkohl
Brassica oleracea var. Gemmifera
Intensiver Kreuzblütlergeschmack mit konzentrierter Bitterkeit der Kohlfamilie; durch das Rösten kommt eine nussige Süße zum Vorschein.
Um Brüssel
Rosenkohl – kleine, kohlartige Röschen, die an einem dicken Stängel emporwachsen – ist das Kohlgemüse, das zwischen 2000 und 2020 eine bemerkenswerte kulturelle Wiederentdeckung erlebte. Traditionell in der amerikanischen Küche der Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem grauen Brei gekocht (und folglich von Generationen von Kindern verabscheut), hielt Rosenkohl in den 2010er-Jahren als mit Speck und Balsamico geröstetes Prachtstück Einzug in die amerikanische Esskultur und wurde zum prägenden Kohlgemüse der modernen amerikanischen Restaurantküche. Der Geschmack ist typisch für Kohl, aber intensiver; die geringe Größe ermöglicht ein einfaches Rösten bei hohen Temperaturen. Das Vierteln der Röschen vergrößert die karamellisierte Oberfläche deutlich.
Vielfalt Profil
Gemeinsam Verwendung
- Mit Speck gebraten
- Rosenkohl-Caesar-Salat (roh, fein geschnitten)
- Mit Äpfeln sautiert
- In Sahne geschmort
- In der Pfanne gebratene Schnittfläche nach unten
Leitartikel Notizen
Wintersprossen, die vom Frost berührt wurden, sind süßer als Herbstsprossen. Sprossen am Stiel (sofern erhältlich) halten sich deutlich länger als lose Sprossen in Netzbeuteln.