Thailand und Südostasien
Chilis, asiatisches Blattgemüse und tropische Gemüsevielfalt
Thailand und die gesamte südostasiatische Region – Vietnam, Kambodscha, Laos, Myanmar, die Philippinen, Indonesien, Malaysia – bringen eine unverwechselbare Gemüsepalette hervor, die ganzjährig unter tropischen und subtropischen Bedingungen angebaut wird.
Um Thailand
Thailand und die gesamte südostasiatische Region – Vietnam, Kambodscha, Laos, Myanmar, die Philippinen, Indonesien und Malaysia – produzieren eine unverwechselbare Gemüsevielfalt, die ganzjährig unter tropischen und subtropischen Bedingungen gedeiht. Zu den wichtigsten Anbauprodukten zählen Thai-Chilis (zahlreiche Sorten, von milden Prik Chee Fa bis hin zu extrem scharfen Prik Kee Noo), Thai-Auberginen (die kleinen, runden, grünen und weißen, die sich von den großen und den asiatischen Langbohnen unterscheiden), Thai-Basilikum, Heiliges Basilikum, Zitronengras, Galgant, Kaffir-Limettenblätter (botanisch gesehen ein Kraut, aber verwandt mit Gemüse), Chinesische Langbohnen (Yard-Long Beans), Thai-Wasserspinat (Pak Boong), Thai-Brunnenkresse, Bittermelone, Wintermelone und eine große Auswahl an regionalen Kürbisgewächsen. Die Sortenvielfalt innerhalb der einzelnen Arten ist beachtlich – zahlreiche Thai-Chili-Sorten mit unterschiedlichen Schärfe- und Geschmacksprofilen, verschiedene Auberginensorten mit unterschiedlichen kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten und zahlreiche Basilikumsorten für verschiedene Gerichte. Die Anbaulandschaft ist überwiegend kleinbäuerlich, verfügt aber über eine umfangreiche Exportinfrastruktur für die südostasiatische Diaspora weltweit und die touristische Nachfrage. Der Or Tor Kor Markt in Bangkok und ähnliche Groß- und Einzelhandelsmärkte in der Region präsentieren die Vielfalt des Gemüseanbaus. Die Exportwirtschaft, die asiatische Einwanderergemeinschaften weltweit und die Lieferketten der gehobenen Gastronomie beliefern, sorgt für eine stetige Nachfrage nach authentischen regionalen Sorten.
Herkunft Profil
Sorten von Thailand und Südostasien
Vier Sorten werden dieser Herkunft zugeordnet. Tippen Sie auf eine Sorte, um deren vollständiges redaktionelles Profil anzuzeigen.
Leitartikel Notizen
Der Unterschied zwischen Thai-Basilikum und heiligem Basilikum (Bai Horapa vs. Bai Kaprao) – im Westen beides als „Thai-Basilikum“ bekannt – führt zu unterschiedlichen Gerichten, wenn man die eine Sorte austauscht. Bai Horapa (süßes Thai-Basilikum) wird in grünem Curry, Pad See Ew und vielen kalten Gerichten verwendet; Bai Kaprao (heiliges Basilikum) ist die Hauptzutat für Pad Kaprao (Basilikum-Pfannengericht) und ähnliche Wokgerichte. Ersetzt man die eine Sorte durch die andere, entsteht ein völlig anderes Gericht, nicht nur eine leicht veränderte Variante. Amerikanische Thai-Restaurants verwenden häufig die jeweils verfügbare Sorte, was ein Grund dafür ist, dass Pad Kaprao im Restaurant oft anders schmeckt als authentisches Thai-Basilikum. Es lohnt sich, echtes heiliges Basilikum in asiatischen Lebensmittelgeschäften zu kaufen – wenn es Saison hat.