Ägäis Türkei
Auberginen, Paprika, Tomaten und die Gemüsepalette des östlichen Mittelmeers
Die Westtürkei – insbesondere die ägäischen Küstenprovinzen İzmir, Aydın, Manisa und Muğla sowie das anatolische Hinterland – produziert eines der vielfältigsten und kulinarisch bedeutendsten regionalen Gemüsevorräte der Welt.
Um ägäisch
Die Westtürkei – insbesondere die ägäischen Küstenprovinzen İzmir, Aydın, Manisa und Muğla sowie das anatolische Hinterland – produziert eine der vielfältigsten und kulinarisch bedeutendsten regionalen Gemüseanbauregionen der Welt. Das mediterrane Klima der Ägäisküste begünstigt einen üppigen Sommergemüseanbau: Auberginen (die türkische Küche verwendet wohl mehr Auberginen in so vielen verschiedenen Zubereitungsarten wie keine andere), Paprika (süß, scharf, sonnengetrocknet, zu Paste verarbeitet), Tomaten (Grundlage für Paste, Ezme, Menemen und unzählige Gerichte), Zucchini, Okra, Gurken sowie das Blattgemüse und die Kräuter, die die türkische Meze-Küche auszeichnen. Die Türkei ist ein bedeutender globaler Produzent und Exporteur von getrockneten Paprikaprodukten (Aleppo-Paprika, Maraş-Paprika, Pul-Biber-Paprikaflocken, Salça-Paprikapaste) und exportiert diese verarbeiteten Produkte weltweit. Der Export von frischem Gemüse nach Europa und in die Golfstaaten ist beträchtlich. Die Produktionslandschaft umfasst sowohl größere Industriebetriebe als auch eine starke Tradition kleinbäuerlicher Betriebe. Die ländliche türkische Esskultur pflegt eine enge Verbindung zu saisonalem Gemüse, dem Einmachen, Trocknen und Verarbeiten zu Hause. Die Vielfalt an Gemüse in türkischen Supermärkten und Basaren ist deutlich größer als im vergleichbaren westeuropäischen oder amerikanischen Einzelhandel.
Herkunft Profil
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Leitartikel Notizen
Türkische getrocknete rote Paprikaprodukte – insbesondere echter Maraş Biber (sonnengetrocknete, leicht fermentierte Paprikaflocken aus der Region Kahramanmaraş) und Urfa Biber (eine verwandte, dunkelviolette, geräucherte Paprikasorte aus Şanlıurfa) – unterscheiden sich deutlich von den üblichen Chiliflocken und dem gemahlenen roten Pfeffer aus dem Supermarkt und sind qualitativ deutlich besser. Der Kauf von echtem türkischem Biber über spezialisierte Importeure oder orientalische Lebensmittelhändler ist eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, den Vorratsschrank von Hobbyköchen, die gerne scharf kochen, aufzuwerten. Der qualitative Unterschied zwischen Maraş Biber und Chiliflocken aus dem Supermarkt ist enorm, nicht nur geringfügig.