Vidalia-Zwiebel
Allium cepa
Ausgesprochen süß, sehr mild, fast ohne Schärfe; eher fruchtig als wie eine gewöhnliche Zwiebel.
Um Vidalia
Die Vidalia-Zwiebel ist eine regionale Sorte aus Georgia, die in einem bestimmten Gebiet von 20 Landkreisen um Vidalia auf den dortigen schwefelarmen Böden angebaut wird. Bundesweite Handelsschutzbestimmungen (seit 1989) beschränken die Verwendung des Namens „Vidalia“ auf Zwiebeln, die in dieser Region wachsen – ähnlich wie Champagner in Frankreich oder Parmigiano-Reggiano in Italien. Der geringe Schwefelgehalt der Böden bringt Zwiebeln mit deutlich reduzierter Schärfe und ausgeprägter Süße hervor – rohe Vidalia-Zwiebeln schmecken ähnlich wie ein süßer Apfel. Die Walla-Walla-Zwiebel (Washington State) ist das Pendant an der Westküste, mit ähnlich schwefelarmen Böden und einem vergleichbaren Süßeprofil. Beide Sorten sind Frühlings- und Sommerzwiebeln und lassen sich nach der Ernte nicht lange lagern.
Vielfalt Profil
Gemeinsam Verwendung
- Rohe Zwiebelringe auf Burgern
- Ganz gebraten mit Butter
- Süßer Zwiebeldip
- Blühende Zwiebel (paniert)
- Gurken-Vidalia-Salat
Leitartikel Notizen
Außerhalb der Vidalia-Saison (September bis März) handelt es sich bei Produkten mit der Bezeichnung „süße Zwiebel“ in der Regel um peruanische oder mexikanische süße Zwiebeln – vergleichbar, aber nicht identisch.