Po-Tal, Italien
Norditalienischer Reis, Gemüse und Milchprodukte
Die Po-Ebene erstreckt sich über Norditalien vom Piemont über die Lombardei bis nach Emilia-Romagna und Venetien; sie ist ein flaches Schwemmbecken, das die Grundlage für Italiens landwirtschaftliche Produktion bildet.
Um po
Die Po-Ebene erstreckt sich über Norditalien vom Piemont über die Lombardei bis nach Emilia-Romagna und Venetien. Das flache Schwemmbecken bildet das Zentrum der italienischen Landwirtschaft. Zum Gemüseanbau gehören Radicchio und Chicorée (Treviso, Castelfranco, Chioggia – die Region entwickelte viele der bitteren Wintergemüsesorten, die die italienische Küche prägen), Spargel (weiß und grün), Paprika, Tomaten (neben den bekannteren süditalienischen Sorten), Zucchini, Kürbisse (insbesondere der feste Mantova-Kürbis für Tortelli-Füllung) und Zwiebeln. Die Po-Ebene produziert außerdem den Reis für Risotto und die Milchprodukte für Parmigiano-Reggiano und Grana Padano – diese Produkte sind zwar bekannt, doch der Gemüseanbau ist bedeutend und historisch gesehen essenziell für die regionale Küche. Die Landwirtschaft ist stark familiengeführt, über Generationen hinweg, und die regionale Identität ist ausgeprägt. Viele Sorten sind an bestimmte Provinzen oder Gemeinden gebunden (Treviso-Radicchio trägt die geschützte geografische Angabe IGP; auch Kürbis aus Mantova und verschiedene Spargelregionen verfügen über geschützte Ursprungsbezeichnungen). Die Qualität im Einzelhandel auf regionalen italienischen Märkten ist hervorragend; der Export außerhalb Italiens ist jedoch geringer als bei süditalienischen Tomaten.
Herkunft Profil
Sorten von Po-Tal, Italien
9 Sorten werden dieser Herkunft zugeordnet. Tippen Sie auf eine Sorte, um ihr vollständiges redaktionelles Profil anzuzeigen.
Leitartikel Notizen
Italienische Radicchio-Sorten – insbesondere der spätherbstgeerntete Winterradicchio di Treviso tardivo mit seinen eleganten, länglichen Blättern und dem komplexen, bittersüßen Geschmack – zählen zu den charakteristischsten Blattgemüsen überhaupt. Sie sind im US-amerikanischen Einzelhandel kaum und in nordeuropäischen Märkten außerhalb Italiens nur unregelmäßig erhältlich. Um echten italienischen Radicchio zu finden, muss man Feinkostläden aufsuchen. Er ist deutlich hochwertiger als der gewöhnliche amerikanische „Radicchio“, der meist der minderwertigere, rundköpfige Chioggia-Sorte entspricht. Die IGP-Bezeichnung für Treviso tardivo hat Gewicht.