html Rucola
Blattgemüse (Salat)·Grundlagen·Ganzjährig

Rucola

Eruca vesicaria

Pfeffrig, senfartig, leicht bitter; die Schärfe nimmt mit der Reife der Blätter zu; wird süßer, wenn es kurz gekocht wird.

Kategorie
Blattgemüse (Salat)
Höchstform
Rohkostsalat mit Zitrone, Olivenöl und Parmesan; oder auf heißem Brot angerichtet
Übliche Verwendungen
5
Querverweise
10

Um Rucola

Rucola (im Englischen Rocket, im Italienischen Rucola) ist das charakteristische pfeffrige Salatgemüse der italienischen und mediterranen Küche. Die pfeffrig-senfartige Schärfe stammt von Glucosinolaten – derselben Stoffgruppe, die Radieschen ihre Schärfe verleiht. Es gibt zwei unterschiedliche Verwendungszwecke: große, reife Rucolablätter für nährstoffreiche Salate (oft einfach mit Zitrone, Olivenöl und gehobeltem Parmesan angemacht) und junge Rucolablätter (in amerikanischen Supermärkten in Schalen verpackt) für mildere Salate und als Pizzabelag. Die wilde Rucola (Selvatica) ist schärfer und hat gezackte Blätter als die kultivierte Rucola und wird in der italienischen Regionalküche sehr geschätzt.

Vielfalt Profil

Botanisch
Eruca vesicaria
Geschmack
Pfeffrig, senfartig, leicht bitter; die Schärfe nimmt mit der Reife der Blätter zu; wird süßer, wenn es kurz gekocht wird.
Textur
Zart im rohen Zustand mit feinem Biss; welkt sofort bei Hitze; junge Blätter sind knackig-zart, reife Blätter sind bissfester.
Höchstform
Roher Salat mit Zitrone, Olivenöl und Parmesan; oder auf heiße Pizza/Pasta gehäuft, damit er leicht zusammenfällt.
Saisonfenster
Höhepunkte im Frühjahr und Herbst (Blitze in der Hitze); ganzjährig durch Gewächshäuser ergänzt.

Gemeinsam Verwendung

Leitartikel Notizen

Wissenswert

Junger Rucola, der in Muschelschalen verkauft wird, verliert innerhalb weniger Tage an Geschmack; ausgereifte Bündel vom Bauernmarkt sind deutlich pfeffriger und halten länger.

Kreuzen-Referenzen

Verwandt Kategorien

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